6. Internationale Zuliefererbörse 2010 - Feierliche Eröffnung in der Autostadt in Wolfsburg

Wolfsburg, 5. Oktober 2011. Die Piazza im Konzernforum der Autostadt bildete am Dienstagabend den stilvollen Rahmen für den Festakt zur feierlichen Eröffnung der 6. Internationalen Zuliefererbörse (IZB) in Wolfsburg. Mit 727 Ausstellern aus 24 Nationen präsentiert sich die führende Leistungsschau der Automobilzulieferbranche in Europa vom 6. bis 8. Oktober so groß wie nie zuvor. „Für das ehrgeizige Ziel, bis 2018 zum ökologisch und ökonomisch führenden Automobilhersteller zu werden, bauen wir auf innovative, leistungsfähige und verlässliche Zulieferer“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Prof. Dr. rer. nat. Martin Winterkorn, in seiner Begrüßungsrede. Er unterstrich die besondere Rolle des nordamerikanischen Marktes für die Wachstums­strategien des Volkswagen Konzerns. Die USA und Kanada sind die diesjährigen Partnerländer der IZB, die von der Wolfsburg AG veranstaltet wird. Eröffnet wurde die IZB 2010 von den Schirmherren Francisco J. Garcia Sanz, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, und Prof. Rolf Schnellecke, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg.

Mit 727 Ausstellern aus 24 Nationen, darunter zahlreiche Marktführer wie die Continental AG, DENSO Automotive Deutschland GmbH, Magna International Europe AG, Bosch und TRW sowie einer Ausstellungsfläche von nunmehr 35.000 Quadratmetern, hat die Börse erneut deutlich zugelegt. Dass allein 110 Zulieferunternehmen aus den USA und Kanada, den Partnerländern der IZB, auf 2.500 Quadratmetern in Wolfsburg ausstellen, unterstreicht das internationale Ansehen der Messe als unverzichtbarem Treffpunkt der Branche sowie ihre Bedeutung als Tor zum Wirtschaftsraum Europa. Angesichts des zunehmenden Interesses an nachhaltiger Mobilität und „German Engineering“ auf dem nordamerikanischen Automobilmarkt bietet die IZB darüber hinaus beste Voraussetzungen für die Entwicklung bilateraler transatlantischer Partnerschaften.

Zukunft der Mobilität steht im Mittelpunkt der Messe

Die Zukunftsthemen „nachhaltige Mobilität“ und „Elektromobilität“ spielen eine besondere Rolle sowohl auf der Messe selbst als auch auf den begleitenden Fachveranstaltungen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund sich abzeichnender Veränderungen in den Antriebstechnologien und eines sich stark wandelnden Automobilmarktes in Nordamerika, der einen Schwerpunkt des breitgefächerten und hochkarätig besetzten IZB-Rahmenprogramms bildet.

„Die IZB ist eine wichtige Börse für Information und Kommunikation. Sie bildet eine Plattform für den fachlichen Austausch unter Experten und liefert Impulse für neue Lösungen“, erklärte Prof. Dr.-Ing. Bernd Wilhelm, IZB-Sonderbeauftragter der Volkswagen AG, während des Festaktes zur Eröffnung der 6. Internationalen Zuliefererbörse 2010, an dem 1.600 hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik im Konzernforum der Autostadt in Wolfsburg teilnahmen.

Dabei unterstrich Prof. Wilhelm die Leistungen der deutschen Zulieferer und OEMs, die trotz Wirtschafts-und Finanzkrise den Aufwand für Forschung und Entwicklung in 2009 um etwa vier Prozent auf knapp 21 Milliarden Euro gesteigert haben: „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung unseres Landes als Automobilnation.“

Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, unterstrich die Notwendigkeit des Dialoges zwischen Industrie, Wissenschaft und Politik auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen nachhaltigen Mobilität und wünschte der IZB im Namen der Bundesregierung viel Erfolg.

Wolfsburgs Oberbürgermeister Prof. Rolf Schnellecke, Schirmherr der IZB, freute sich: „Mit den Partnerländern USA und Kanada dürfen wir Vertreter eines der wichtigsten globalen Wirtschaftsmärkte als Gäste begrüßen. Darauf sind wir in Wolfsburg, der Hauptstadt des größten europäischen Automobilkonzerns, besonders stolz.“ Die Ministerin für Wirtschaft und Handel der kanadischen Provinz Ontario, Sandra Pupatello, unterstrich in ihrem Grußwort die Bedeutung der Internationalen Zuliefererbörse als transatlantischer Kommunikationsplattform.

In den kommenden drei Besuchertagen erwarten die Veranstalter mehr als 40.000 Fachbesucher aus aller Welt.



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