13.10.2016 | Presse

9. Internationale Zuliefererbörse (IZB) – Automobilland Niedersachsen zeigt Präsenz

Die Automobilindustrie ist und bleibt der größte industrielle Arbeitgeber in Niedersachsen. 30 Prozent aller Industriearbeitsplätze hängen direkt von der Kraftfahrzeugherstellung ab, weitere kommen im Dienstleistungssektor hinzu. Wie sie sich für die Zukunft aufstellen, zeigen rund 60 niedersächsische Unternehmen vom 18. bis 20. Oktober 2016 auf der 9. Internationalen Zuliefererbörse (IZB) in Wolfsburg. Insgesamt rund 800 Aussteller aus 32 Nationen präsentieren auf der Fachmesse ihre Produkte und Leistungen, viele davon zum Messeschwerpunkt „Digitalisierung der Mobilität“. Aus der Region Braunschweig-Wolfsburg kommen vier der 46 im Vorfeld angekündigten Weltpremieren der Aussteller, zum Beispiel ein hochgenauer Scanner zum 3D-Digitalisieren und ein Simulator, der Fahrerassistenzsysteme erlebbar macht.

„Wenn in der kommenden Woche die IZB zum neunten Mal ihre Türen öffnet, blickt die weltweite Zulieferindustrie auf Wolfsburg. Die Messe ist, und da hat sie auch ihren Ursprung, eine ausgezeichnete Plattform, um die Leistungsfähigkeit der Firmen aus der Region zu betonen. Wenn sie ihren Platz in den global gespannten Zuliefererketten behaupten, profitiert unsere gesamte Region“, erläutert Julius von Ingelheim, Sprecher des Vorstands der Wolfsburg AG, die Bedeutung der Messe für die Wirtschaftskraft und die Positionierung der Region Braunschweig-Wolfsburg. Aufgrund des großen Ausstellerinteresses und der zahlreichen Neuanmeldungen rechnet die Wolfsburg AG, seit 2001 Veranstalter der IZB, mit einem erfolgreichen Messeverlauf.

Regionale Zulieferunternehmen als Innovationstreiber

Die Internationale Zuliefererbörse hat sich in der Branche als wichtige Business- und Innovationsplattform etabliert. Mehr als 100 der rund 800 ausstellenden Unternehmen gaben im Vorfeld an, in Wolfsburg Produktneuheiten zu präsentieren, darunter 46 Weltpremieren. Weitere kommen erfahrungsgemäß im Verlauf der Messe hinzu. Für den IZB-NeuheitenReport, der online unter www.izb-online.com/neuheiten einsehbar ist, haben aus der Region Braunschweig-Wolfsburg die Unternehmen GOM – Gesellschaft für Optische Messtechnik mbH, AICON 3D Systems GmbH, c4c Engineering GmbH, ES-Tec GmbH, ITConcepts Automotive GmbH und die Wolfsburg AG Neuheiten und Weltneuheiten angekündigt. Sie gehören zu den rund 30 ausstellenden Firmen aus der Region 38, darunter insbesondere Automobilzulieferer aus Braunschweig und Wolfsburg.

„Viele, der bei uns ansässigen Unternehmen zählen zur Spitzengruppe der automobilen Innovationstreiber. Sie setzen Standards in der Branche. Als Standort sind wir gefragt, bei Infrastruktur und Profil unserer Leistungen und Angebote mitzuhalten“, sagt Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg und IZB-Schirmherr. Die IZB erweitere für die Unternehmen den Blick in weltweite Branche und biete Chancen auf langjährige Partnerschaften. Die Wertschätzung dafür zeigen viele Unternehmen, indem sie alle zwei Jahre wieder in Wolfsburg ausstellen, einige davon seit 2001: zum Beispiel der japanische Weltkonzern Denso, aber auch die Wolfsburger Firmen InPro electric GmbH und Schnellecke Group AG & Co. KG.

Kontakte und Geschäftsanbahnung schaffen Mehrwert

„Geschäftsanbahnung ist auf der IZB nicht nur ein Schlagwort. Über 90 Prozent der Aussteller zeigten sich mit dem Verlauf der Messe in 2014 zufrieden oder sehr zufrieden. Insbesondere die Möglichkeiten zur Kontaktanbahnung wurden hervorgehoben“, erläutert Stephan Böddeker, IZB-Projektleiter beim Veranstalter Wolfsburg AG. Um Innovationen und Internationalisierung in der Automobilindustrie zu stemmen, setzen auch die niedersächsischen Branchencluster auf Vernetzung, regional, landesweit und darüber hinaus. Auf einem 150 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand des Anfang 2016 gegründeten länderübergreifenden Dachverbands „Automotive Nord e.V.", präsentieren sich in Halle 2 Unternehmen und Automotive-Cluster aus ganz Norddeutschland. Fachbesucher erhalten Informationen über Materialien, Magnetsysteme, zerstörungsfreie Messtechnik, Engineering und IT-Dienstleistungen.

Kontakte und Karrierechancen bietet die IZB traditionell am 3. Messetag, dem 20. Oktober, auf dem Jobbörsentag. Jobsuchende können sich bei den Personalverantwortlichen der Aussteller über Einstiegs-, Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten informieren, ausstellende Unternehmen das Umfeld bei der Suche nach geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nutzen.