12.04.2016 | IZB News

Zukunft digitaler Mobilitätsdienste

Zukunft digitaler Mobilitätsdienste

Praxisbeispiele der Digitalisierung standen im Mittelpunkt des TRANSFORUM von T-Systems auf der CeBIT 2016. Zu den CEOs, die ihre Projekte und Erfahrungen vorstellten, gehörte auch Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG. Er gab einen Einblick in das Projekt „Valet Parking“.

Beim digitalisierten „Valet Parking“ sucht sich ein Fahrzeug selbständig einen freien Parkplatz und parkt ein. Nachdem der Nutzer sein Fahrzeug in einer Abgabezone verlassen hat, gilt es für diesen komplett automatisierten Vorgang mehrere technische Herausforderungen zu meistern: der Parkplatz muss gefunden, Schranken geöffnet und nach Ende der Parkdauer das Fahrzeug per Smartphone wieder zum Fahrer gerufen werden.

In seinem Redebeitrag unterstrich Thomas Krause die hohe Bedeutung digitaler Mobilitätsdienste für die mobile Gesellschaft: „Wir sehen IKT als Rückgrat einer intelligenten Stadtentwicklung. Unser Ziel ist es, Innovationsprozesse zu etablieren, die unsere Region ständig zum Nutzen der Bürger verbessern.“ Wesentliche Voraussetzungen für zukünftige Mobilität sind das Vorhandensein von adäquaten Infrastrukturen sowie von komfortablen und innovativen Nutzerschnittstellen, wie sie die Wolfsburg AG heute schon mit der Urban Mobility Assistance (kurz: UMA) entwickelt. UMA umfasst aktuell Apps zum Thema Navigation, Parken und Mitfahren, die von der Wolfsburg AG und Volkswagen gemeinsam entwickelt wurden. Sie machen einen effizienten Individualverkehr durch eine gleichmäßige Auslastung der Verkehrsinfrastruktur schon heute möglich.